Warum ich der Freiwilligen Feuerwehr beigetreten bin

Reading Time: 2 minutes

Eine ganze Zeit lang habe ich einfach nur die Aktivitäten und Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Wörth über deren Facebook Seite verfolgt. Ich fand das interessant, weil die Einsätze so unterschiedlich waren.

Als technisch versierter Mensch (Ich arbeite ja in der IT-Branche bei einem deutschen ISP in Karlsruhe) hat mich dabei auch immer das eingesetzte Gerät fasziniert und ich dachte oft daran, dass es toll wäre das auch zu können.

Menschen zu helfen, Verantwortung zu übernehmen und mit der vorhandenen Freizeit etwas „sinnvolles“ anzustellen, das wäre eigentlich genau etwas für mich. Ich helfe gerne meinen Mitmenschen, egal ob in der Firma, Freunden, Nachbarn oder Mitmenschen unterwegs, die offensichtlich Hilfe brauchen.

Ich hatte immer im Kopf, dass man bei der Feuerwehr am besten eine handwerkliche Ausbildung hat und zum anderen dachte ich immer, da sind so viele dort – die brauchen jemanden mit Höhenangst, der kein Handwerker ist und viel vor dem PC sitzt bestimmt nicht.

Doch dann kam der Tag, der alles verändert hat: Am 09. November 2018 hat die Feuerwehr Wörth ein Video von BR24 geteilt, dass die Frage stellt: „Wann wirst du Teil deiner Feuerwehr?“ Das hat mich dann nochmals ins Grübeln gebracht. Wieder dachte ich daran, dass es schon toll wäre zu helfen, aber ich habe den Beitrag dann wieder mit dem Grund kommentiert, der mich bisher immer davon abgehalten hat mich weiter mit dem möglichen Beitritt der Feuerwehr zu beschäftigen: „An dem Tag, an dem ich schwindelfrei bin“ kommentierte ich. Ich bekam dann relativ schnell per Kommentar und Privater Nachricht die Antwort, dass das kein Problem sei und es vielfältige Möglichkeiten gibt zu helfen, ohne in schwindelerregender höhe zu arbeiten.

Wir haben uns dann zu einem Treffen im kleinen Kreis im Feuerwehrhaus verabredet – und ich habe dann vor Ort erfahren, dass die Feuerwehr seit einiger Zeit Nachwuchsprobleme hat und man sich sehr über jeden engagierten Bürger freut, der mitmachen möchte.

Ich nahm dann an ein bis zwei Übungsabenden dabei um mir ein Bild zu machen. Die Kameradinnen und Kameraren waren alle sehr freundlich und waren froh, mal ein neues Gesicht zu sehen. Schon nach der zweiten Übung war mir klar: Das willst du auch machen! Seitdem bin ich mit dabei und sauge alles neu gezeigte wie ein Schwamm in mir auf, um möglichst schnell eine wirkliche Hilfe zu sein.

Ich kann nur jedem empfehlen, der mit diesem Gedanken spielt oder schonmal damit gespielt hat einfach mal bei einer Übung bei seiner Ortswehr vorbei zu gehen oder Kontakt mit denen aufzunehmen. Entweder man merkt schnell, dass es einem wirklich gefällt oder man hat zumindest die Gewissheit, dass man es sich angesehen hat, es aber einfach nicht seine Sache ist.

Bald werde ich noch ein paar weitere Beiträge zum Thema veröffentlichen. Aktuelle Pläne für Artikel: Rückblick nach über einem Jahr und aktuelle Ausbildungen die ich durchlaufe. Falls Du da Wünsche, Ideen oder Anregungen hast freue ich mich über eine Nachricht.